Gymnasium Kirn

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Schülerfirma createxx

Das JUNIOR -Projekt ist eine Initiative des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln und soll junge Erwachsene an eine unternehmerische Denkweise heranführen.

JUNIOR bietet also die Möglichkeit, für ein Schuljahr eine eigene Schülerfirma zu gründen

und mit einer eigenen Geschäftsidee den Markt zu erobern. Ziel ist es einen authentischen Eindruck in das Wirtschaftsleben zu erhalten. Deshalb wird die Schülerfirma alle Aufgabenbereiche, die es auch in einem „richtigen“ Unternehmen gibt, abdecken müssen.

So viel zum Allgemeinen, jetzt zu uns!

 

Es begab sich am Anfang des Schuljahres 2006/2007, dass 14 Schülerinnen und Schüler der damaligen MSS 11 sich entschlossen, die Reise ins Wirtschaftsleben zu wagen.

Alle Teilnehmer waren aus dem Sozialkunde-Leistungskurs bei Herrn Hügle, welcher auch unser betreuender Schulpate für die Dauer des Projektes war.

Wir hatten uns nun zusammen getan eine Schülerfirma zu  gründen, doch wie geht das?

Die ersten Schritte mussten getan werden und die Findung einer Geschäftsidee als Basis aller Arbeit stand im Vordergrund. Nach langem abwägen und selektieren vieler Ideen entschlossen wir uns: Unsere Firma soll kreative und individuelle Kissen produzieren. Daher auch unser Name createxx- „kreativ mit Textilien“. Unser Ziel war es vor allem Kunden mit Sonderwünschen anzusprechen und Kissen in allen Formen, Farben und Größen anzufertigen, um ganz persönliche Unikate zu schaffen.

Die Idee war nun gefunden, doch bevor das erste Kissen verkauft werden konnte, gab es noch eine Menge zu tun!

Wir mussten unsere Firma strukturieren und Abteilungen bilden, damit die Arbeit effizient verteilt werden konnte. Ganz wie in einem „echten“ Unternehmen besaßen wir einen Vorstand, eine Verwaltungsabteilung, einen Marketingbereich, eine Finanzabteilung sowie eine Technikabteilung.

Also lief nun die Produktion und der Verkauf an:

Wir mussten Material kaufen, Prototypen anfertigen, Öffentlichkeitsarbeit betreiben und natürlich immerzu engen Kontakt, durch einen monatlichen Bericht, mit der Juniorzentrale in Köln halten.

Zum ersten Mal boten wir unsere Produkte an den großen Märkten in der Kirner Region während der Vorweihnachtszeit an und brachten bereits viele Exemplare unter die Leute.

Durch die Präsenz in der Öffentlichkeit sowie Zeitungsartikel steigerte sich auch unser Bekanntheitsgrad, was enorm wichtig für ein erfolgreiches Unternehmen ist.

Neben dem normalen „Schülerfirmen-Alltag“ rückte nun auch schon bald ein besonderes Highlight näher: der Landeswettbewerb. Dieser Wettbewerb stellte eine außergewöhnliche Herausforderung dar, denn er bietet den Vergleich mit den 10 besten  JUNIOR-Firmen aus unserem  Bundesland. Doch um daran teilnehmen zu dürfen, musste erst einmal die bisherige Zusammenarbeit mit der JUNIOR-Zentrale stimmen und ein Geschäftsbericht des vergangenen halben Jahres angefertigt werden. Dies schafften wir und erhielten später auch noch Lob von der Jury für unseren Geschäftsbericht: Somit waren wir unter den Top 10 der 33 Unternehmen in Rheinland-Pfalz.

Der Wettbewerb selbst, welcher in den Hallen ISB in Mainz war,  umfasste folgendes: Die Schülerprojekte mussten jeweils einen ansprechenden Stand aufbauen, eine informative, aber trotzdem unterhaltende Bühnenpräsentation zeigen sowie sich in zwei Durchgängen einem Interview der Jury stellen.

Wir konnten durch ansprechende Gestaltung des Standes, ein gutes Interview und eine einfallsreiche Präsentation auf der Bühne punkten.

Leider fand unsere Geschäftsidee bei der Jury nicht den gewünschten Anklang, sodass es nur für eine Platzierung im oberen Mittelfeld reichte. Trotz dieses Wehrmutstropfens, haben wir uns hervorragend präsentiert und unser solides unternehmerisches Fundament bescheinigte uns auch ohne Platzierung eine gute Arbeit.

Nach diesem großen Ereignis neigte sich das Schuljahr und somit auch das JUNIOR-Jahr schon bald seinem Ende entgegen, was für uns bedeutete eine abschließende Hauptversammlung der Aktionäre einzuberufen und zu organisieren.

Auf der Versammlung ließen wir mit unseren Aktionären das vergangene Geschäftsjahr nochmals Revue passieren, die Finanzabteilung wurde entlastet und anschließende die Aktien und die Dividende ausgezahlt.

 

Damit ging ein ereignisreiches Jahr mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen zu Ende.

Wir mussten als Schülerfirma viele Aufgaben und Probleme meistern, hatten viel Arbeit, aber auch viel Spaß und interessante Erlebnisse als Gruppe.

Abschließend bleibt zu sagen: Den Schritt ins Wirtschaftsleben zu wagen lohnt sich auf jeden Fall!