Gymnasium Kirn

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Mehrere Ziele kamen für uns, die 10a, in Frage.
Nach etlichem Hin und Her entschieden wir uns für 5 Tage Paris, was für uns interessante Besuche in Museen, Parks und Schlösser mit Herrn Frank und Frau Kaufmann versprach.

Wir trafen uns am Montag, den 13.05.2002 um 7.45 Uhr vor dem Kirner Bahnhof und wie üblich haben Janina und ich da wohl nicht aufgepasst und sind ca. eine viertel Stunde zu spät gekommen. Zumindest waren wir nicht die Letzten (Gruß an Oleg). Um 8.15 Uhr ging es dann endlich los Richtung Saarbrücken und von dort aus, nach einem Umstieg, nach Paris. Im Zug hieß es erst einmal relaxen und Liedchen trällern (typisch 10a - muss immer und überall auffallen). Letztendlich sind wir um 13.45 Uhr am Pariser Bahnhof angekommen und dann hieß es für uns Ärmsten erst einmal Koffer schleppen, bis wir todmüde um ca. 15.30 Uhr im Hotel "Relais de Thiais" ankamen. Nachdem wir unsere Zimmer begutachtet und das Wichtigste ausgepackt hatten, mussten wir auch schon wieder los in die Stadt (zum Glück mit dem Bus), wo auf uns schließlich in einem Restaurant um 18.30 Uhr unser Abendessen wartete: Fleisch mit Kartoffelpüree und Leitungswasser. Sacré Coeur stand als nächstes auf unserem Plan, wo wir dann einen gelungenen Beitrag von Sedik und Sara zum Thema "Metro" hörten. Am Ende des Tages angelangt gingen wir am Moulin Rouge vorbei, schossen noch ein paar Fotos und fuhren zum Hotel zurück.

Dienstag, der 14.05.2002: Es war eine lange, anstrengende Nacht und schon wieder früh aufstehen ( gähn), denn um acht gab es Frühstück. Das Frühstück bestand immer aus einem Brötchen und einem Croissants (mhhhhh ). Dazu gab es Marmelade und Butter und wer dann noch Hunger hatte, konnte sich mit Cornflakes und Joghurt bedienen.
Um 9.00 Uhr machten wir uns mit der Metro auf den Weg zum Eiffelturm, den wir schon von weiter Ferne sehen konnten.
Das Wetter hatte es an diesem Tag auch nicht gerade gut mit uns gemeint. Kaum am Eifelturm angekommen, fing es in Strömen an zu regen. Da reichten auch Regenschirme und Regenjacken nicht aus, um trocken zu bleiben, aber wir sind ja nicht aus Zucker. Trotz des schlechten Wetters mussten Lisa und Anna ihr Referat über den Eifelturm halten. Sie erzählten uns, dass er als eine technische Meisterleistung gilt, die von Gustave Eiffel mit mehr als 6300 Tonnen Schmiedeisen als Wahrzeichen der Weltausstellung 1889 in Paris errichtet worden war und damit eine Höhe von über 300 Metern hat.
Direkt danach folgte das Referat von Daniel und Olegl über die Entstehung der Stadt.
Schließlich eilten wir in Richtung Eingang, um den Turm endlich besteigen zu können. Einzelne jedoch blieben unten bei Frau Kaufmann wegen ihrer Höhenangst.
Die Besucher der "Tour Eiffel" werden mit einem speziellen Aufzügen hinaufbefördert und können auf drei verschiedenen Ebenen aussteigen. Die oberste Ebene muss man dann per Treppe erreichen. Wir fuhren natürlich bis ganz oben hin und sind auch noch die letzten Stufen hinauf gestiegen (stolz).
Gegenüber des Eiffelturms liegt die "Place Trocadero"  mit einem riesengroßen Brunnen und zahlreichen Treppenstufen. Dort machten wir kurz Rast.
Jetzt marschierten wir weiter Richtung Louvre, während uns der ständige Wechsel von Sonnenschein und Regenschauer ganz schön zu schaffen machte. Die Klamotten und die Haare, alles war nass. Außerdem kühlte es bei Regen ganz schön ab und die meisten hatten sich auf Sommerkleidung eingestellt ( brrrrr).
Unterwegs besichtigten wir den Garten,der Tuillerien in den Thomas und Andreas ihr Referat über französische Politik hielten.
Danach kam die große Entdeckung eines Supermarktes. Endlich !!! Hier kaufte sich jeder Getränke und zu Essen, um den großen Hunger und den riesen Durst zu stillen. Wir setzten uns vor ein kleines Café, aßen französisches Baguette (manche auch mit Käse oder Wurst belegt) und tranken stilles Wasser oder auch Eistee, Saft oder anderes, wenn uns gerade danach war.
Schon wieder Regen (nerv). Trotzdem schreiteten wir weiter auf den Louvre zu. Endlich da -- doch unsere Feststellung ließ uns den Tränen nahe kommen. Mit schmerzenden Füßen, außer Atem und klatschnassen Klamotten standen wir von dem Louvre und mussten erfahren: DIENSTAGS GESCHLOSSEN ! ! ! (Wut). Der Weg war umsonst.
So kam es, dass wir eine kleine Programmänderung vornehmen mussten. Also schlenderten wir zur Ile de la Cité und zu Notre Dame, wo endlich die Sonne zum Vorschein kam.

"Info Notre Dame"

Bischof Maurice de Sully begann 1160 mit dem Bau der Kathedrale Notre Dame (unsere liebe Frau) und 1225 war sie mit Ausnahme des Turmes fertiggestellt. Die Westfassade ist in typisch französischer Gotik gestaltet und weist reich verzierte Portale auf. Während der französischen Revolution wurde die Kirche geplündert und von Viollet- le Duc im 19. Jahrhundert grundlegend restauriert.

Timo und Eric berichteten uns über die Stadtgeschichte von Paris. Paris sei von Caesar errichtet worden und habe schon immer eine große Rolle in der Weltgeschichte gespielt, besonders aber in der Revolution.
Anschließen erzählten und Uli, Anna und Janina Buch über Notre Dame, durch die  in der französischen Revolution Bauern gestürmt seien, die viele Statuen dieses Gebäudes umgeschlagen hätten. Später wurden die zerstörten Teile so gut wie möglich wieder restauriert.
Als wir am Notre Dame ankamen, bekam jeder zwei Stunden Zeit, in denen er nach Herzenslust das machen konnte, wozu er Lust hatte. Einige gingen in die Stadt, um sich mit Proviant zu versorgen, andere ruhten sich aus und ließen ihre Seele in der Sonne baumeln und der harte Restbestandteil ging in Begleitung mit Herrn Frank die unendlich vielen Treppen von Notre Dame hinauf, um von oben die herrliche Aussicht zu genießen. Auch die große berühmte Glocke schauten wir und gemeinsam an.
Nun watete die Place de la Bastille auf uns, wo Ildiko und ich unser Referat über die französische Revolution hielten.

" Info Französische Revolution"

Epoche der französischen Geschichte von 1789 bis 1799, in der die Feudalistische Herrschaft gewaltsam abgeschafft und eine bürgerliche Republik etabliert wurde.

Jedoch hörte uns niemand wirklich zu, weil wir alle erschöpft und hungrig waren und einige Straßenartisten ihr Können unter Beweiß stellen.
Mit leerem Magen legten wir einen langen Eilmarsch zurück, der mit einer Portion Pommes und Hühnchen belohnt wurde.
Mit vollen Magen machten wir uns auf den Weg zurück ins Hotel, weil das viele Wandern für uns alle sooooo anstrengend war (grins). Ins Bett gehen wollte natürlich so früh noch niemand. Wir haben noch geduscht und über die Erlebnisse des Tages geplaudert.

Am Mittwoch, den 15. 05. machten wir uns nach dem Frühstück, so ca. 8.00 Uhr auf den Weg zum Schloss Versailles.

Dort angekommen brachen wir noch schnell unsere schweren Taschen weg und schon konnte es losgehen. Unsere Führerin sprach französisch, doch das war kein Problem, denn Frau Kaufmann  übersetzte für uns und sorgte so dafür, dass auch die französisch Ahnungslosen verstehen konnten, worum es geht.
Besonders beeindruckend waren der Spiegel- und der Schlafsaal. Der Spiegelsaal ist so bekannt, weil, wie der Name schon sagt, in diesem Raum große Flächen mit Spiegel ausgekleidet sind, und die waren damals sehr wertvoll. Da man zu dieser Zeit Spiegel nur in begrenzt großen Stücken herstellen konnte, wurden viele kleine Flächen zusammen gesetzt. Die Spiegel sind der Sonne zugeordnet und verraten mit ihrer Spiegelung die Richtungen der verschiedenen Wege im Haus.
Jetzt erst mal Pause! - Herr Frank und Frau Kaufmann stellten uns zwei Stunden zur Verfügung in denen wir uns mit Getränken und Essen versorgen, aber auch noch Ansichtskarten und Souvenirs kaufen konnten.
Sogar ein See, in dem man Ruderboot fahren konnte, gab es hier. Das Angebot wurde auch ganz gut angenommen. Die, die keine Lust hatten und nicht "rudern" wollten, legten sich auf die Wiese am Ufer und genossen die Sonne in vollen Zügen.
Und das nächste Referat folgte ...  Diesmal mussten Carolin und Ines uns über Schloss Versailles unterrichten. Sie erzählten uns, dass Musik, Frauen und die Jagd einen hohen Stellenwert im Leben Ludwig XIV hatten. Außerdem hätte er behauptet, dass man mit einem großen Gebäude auch eine große Macht demonstrieren könne, was dazu führte, dass er ein so großes Gebäude errichten ließ, mit dessen Bau man 15 Jahre beschäftigt war. Auch ein Unterhaltungspark mit Löwen, Kamelen etc. der zur Steigerung seiner Popularität im Volk diente, sei eröffnet worden.

"Info "Schlossgarten"

Der Schlossgarten ist ein 100 ha großer Garten und ein Beispiel für französische Gartenbaukunst mit verschiedenen Blumenornamenten und verschiedenen Brunnen.

Nun ging es weiter nach Paris. Dort legten wir eine große Strecke zu Fuß zurück. Unser Weg führte uns ans Centre Pompidou, wo wir erst mal Rast machten.
Es dauerte nicht lange und ein farbiger Sänger kam mit seiner Gitarre und spiele nur für uns "Knockin' on Heav'ings dog' " (grins). Seine Texte waren nicht immer ganz richtig, um nicht zu sagen fast immer falsch. Wir fanden das gar nicht so toll, nur ein wenig nervig oder leicht lächerlich. Zum Schluss wollte er auch noch Geld, aber die meisten von uns blieben eiskalt und gaben nichts (Frauenpower und Männerstolz).
Geld wollte nicht nur unser Sänger, sonder auch eine kleine Bettlerin, die von Mann   zu Mann ging und auf Französisch auf Betteltour ging. Unsere Jungs hatten das nicht sofort verstanden. Daniel Heinze war grade am Essen und bot ihr was an. Flo wusste auch nicht, was dieses kleine Mädchen da wollte. Er hat auch ganz schön verdutzt aus der Wäsche geschaut.
Auch die Künstler dieser Stadt zeigten hier, was sie so alles können. Mit Spraydosenpainting und Bleistiftmalerei brachten sie ein breites Publikum zum Staunen.

Auf zum Essen.... Diesmal hatte es sich sogar wirklich gelohnt. Es gab Spaghetti Bolognese. Lecker, lecker, lecker.......

Laut des Reiseführers sollte das Musée Rodin, das als nächstes auf unserem Tagesplan stand, bis ca. 22.00 Uhr geöffnet haben. Dennoch trafen wir auf ein geschlossenes und bis zur letzten Ecke verriegeltes Museum. Schon wieder war der Weg umsonst und wir mussten unseren Plan ändern.
Zur Beratung, was wir weiter machen setzen uns auf das Spielplatztmobiliar eines kleinen Parkes ganz in der Nähe, aus dem wir sofort wieder von einem "sehr, sehr netten" Parkwächter  weggescheucht wurden.
Aber kein Grund zur Panik. Ein paar Straßen weiter bot sich eine noch viel bessere "Beratungsstelle". Wir machten es uns bequem auf einer großen Wiese mitten in der Stadt, auf der wir französischen Jungs beim Fußball spielen zu sehen konnten (schöne Aussichten).

Referat Boris, Florian und Daniel Flash über Augustre Rodin, dessen Interessen im Zeichnen und in der Mathematik lagen. Er wurde ein sehr bekannter Maler, als er die Kunst Michelangelos entdeckte und diese nachzuahnen versuchte.
Abends schlenderten wir gemütlich die Seine entlang Richtung Eiffelturm und ließen die abendliche, ruhigere Stimmung auf uns einwirken, während wir einer Touristenschifffahrtsgesellschaft begegneten und das Angebot auch annehmen wollten, doch die stark überteuerten Preise schreckten uns ab, so dass wir einfach den Eiffelturm bei Nacht von einer Wiese aus beobachteten (herrlich).

Am Donnerstag, den 16.05.um 10.15 Uhr hielten Steffi  und Chrissy ihr Referat über den Louvre, der unser größter Programmpunkt an diesem Tag war. Einzelpersonen kommen hier kostenfrei rein, als Gruppe muss man Eintritt bezahlen. Anfangs hatten die Kontrolleure am Eingang bemerkt, dass wir eine große Gruppe sind, aber da wir keinen Eintritt bezahlen wollten, mussten wir unsere Strategie ändern. Wir teilten uns in Vierer- und Fünfergruppen auf und konnten so ungehindert der Kontrolle entgehen.

"Info "Glaspyramide"
(vor dem Eingang des Lourvre) :
Die von Ieoh Ming Pei entworfene Glaspyramide wurde 1989 als neuer Haupteingang des Pariser Louvre eröffnet. Die Errichtung war lange Zeit umstritten. 

Im Louvre gibt es auch eine große Gallerie, französisch "Grande Gallérie", die 1595 bis 1608 entstand. Sie ist Hauptausstellungsraum des Museums für Gemälde.
Das Gemälde des bedeutendsten Vertreters der Romantik bezieht sich auf die Revolution im Juli 1830 in Paris, die den Maler zutiefst erschütterte. Das Volk wird von der Allegorie der Freiheit dargestellt als jakobinische Jeanne d´ Arc, zum Sieg geführt.

Der nächste Programmpunkt waren die Catacombes, in denen die Knochen von etwa 7 Mio Menschen, die an einer unheilbaren Seuche starben, in den Abwasserkanälen von Paris systematisch aufeinander gestapelt wurden, so dass religiöse Zeichen entstanden. Zum Beispiel hat man die Schädel in Form von einem Kreuz angeordnet und die Knochen der Arme und Beine parallel dazu in Reihen übereinander gelegt. Die Gänge der Abwasserkanäle waren nur mangelhaft beleuchtet, während das Wasser von der Decke tropfte und es sehr kalt war.
Zu Fuß ging es dann weiter zum Arc de Triomphe. Hier hielt Frau Kaufmann ihr Referat über die Champs-Elysées, an deren Ende der Triumphbogen steht.

Info "Mona Lisa" :
Das geheimnisvolle Lächeln der Porträtierten gibt seit Jahrhunderten Anlass zu Spekulationen. Während seines zweiten Florenzaufenthalts schuf Leonardo da Vinci, das herausragende Universalgenie der Renaissance, seine berühmte Mona Lisa (auch La Gioconda), wahrscheinlich das Porträt einer Bankiersgattin. Das waren einige Werke, die wir im Louvre gesehen haben.

Der nächste Programmpunkt waren die Catacombes, in denen die Knochen von etwa 7 Mio Menschen, die an einer unheilbaren Seuche starben, in den Abwasserkanälen von Paris systematisch aufeinander gestapelt wurden, so dass religiöse Zeichen entstanden. Zum Beispiel hat man die Schädel in Form von einem Kreuz angeordnet und die Knochen der Arme und Beine parallel dazu in Reihen übereinander gelegt. Die Gänge der Abwasserkanäle waren nur mangelhaft beleuchtet, während das Wasser von der Decke tropfte und es sehr kalt war.
Zu Fuß ging es dann weiter zum Arc de Triomphe. Hier hielt Frau Kaufmann ihr Referat über die Champs-Elysées, an deren Ende der Triumphbogen steht.

Info "Mona Lisa" :
Das geheimnisvolle Lächeln der Porträtierten gibt seit Jahrhunderten Anlass zu Spekulationen. Während seines zweiten Florenzaufenthalts schuf Leonardo da Vinci, das herausragende Universalgenie der Renaissance, seine berühmte Mona Lisa (auch La Gioconda), wahrscheinlich das Porträt einer Bankiersgattin. Das waren einige Werke, die wir im Louvre gesehen haben.

Info "Triumpfbogen" :
1806  gab Napoléon Bonaparte den Bau des Arc de Triomphe in Auftrag. Der 50 m hohe und 45 m breite Triumphbogen liegt am westlichen Ende der Champs-Elysées. Unter dem Arc de Triomphe befindet sich seit 1920 das Grabmal des unbekannten Soldaten.

Danach marschierten wir "per pedes" über die 100 m breite Champs-Elysées, die im 19. Jahrhundert zur Prachtstraße von Paris geworden ist, so Frau Kaufmann. Ludwig XIV hat hier eine Zentralisierung vorgenommen, durch die die gesamte Politik und die Verkehrswege mit insgesamt elf Straßen von Paris ausgehen. Noch heute ist Paris politisch und kulturell betrachtet das Zentrum von Frankreich, in dem etwa 2 - 3 Mio Menschen leben.Auf der Champs-Elysées gibt es tolle, dafür aber sehr teuere Geschäfte, Cafés und auch Hotels. Auch wir wollten einmal wie die Prominenz einer dieser Designerläden betreten und gingen zu Armani. Zuerst hatten wir Bedenken, dass wir gleich wieder weggescheucht werden, doch nachdem Daniel Speh und Oleg den Anfang gemacht hatten, traute sich auch der Rest. Gegen unsere Erwartungen lächelten die Verkäufer, in Anzügen und feinen Lackschuhen bekleidet, uns freundlich zu, wollten uns sogar beraten und verabschiedeten uns mit einem ebenso freundlichen "Au revoir". (Zweifarbiges, gestreiftes T-Shirt: 240 Euro )

Auf dem Weg zum Abendessen kamen wir über die Place de la Concorde, eine Straße, die von Jacques-Ange Gabriel entworfen worden war und mit groß angelegten Fassaden ausgelegt ist, und über die Elysée de la Madeleine.
Endlich am Restaurant angekommen erwartete uns ausgehungerte Fußmarschjäger Putenschnitzel mit Bratkartoffeln und Tomatensauce.

Als wir am berühmtesten Hochhauskomplex "La Défense"in Paris ankamen, unterrichteten uns Dennis und Daniel Heinze über dessen Geschichte und die Entstehung.
La Défense wurde in den 60er Jahren erbaut und hat seinen Namen von einer Statue namens "Maria la Défense de Paris", die auf diesem Gelände platziert ist. Die Leute, die in diesen Bürogebäuden und Läden arbeiten, wollen nicht dort leben und deswegen ist es tagsüber sehr belebt, wobei hier nachts Totenstille herrscht. Noch weit vom Stadtzentrum befindet sich das in den sechziger Jahren errichtete Hochhausviertel La Défense mit seinen Büro- und Geschäftskomplexen. Bemerkenswert ist das einem gigantischen Triumphbogen ähnelnde Hochhaus "La Grande".

 

Um 8.00 Uhr, am Freitagmorgen hatten wir wieder Frühstück, doch einige ließen sich erst gar nicht blicken, oder wenn, dann verspätet. Warum wohl? Für diejenigen, die noch etwas kaufen wollten, bot sich danach die Möglichkeit, um 9.00 Uhr mit Frau Kaufmann in das nahegelegene Einkaufszentrum zu gehen. Jedoch machten die Geschäfte, außer dem Supermarkt, erst um 10.00 Uhr auf und somit hatten wir eine halbe Stunde Zeit, bis wir uns wieder versammelten. Jedoch gab es einige Spezialisten, die Ihre Einkaufstüten in der Kabine vergessen hatten.

Im Hotel angelangt, konnten wir uns auch gleich wieder auf den Weg zum Bahnhof machen, da wir unsere Koffer bereits vor dem Frühstück gepackt hatten. Um 12.50 Uhr saßen wir im Zug, der uns nach Hause fuhr. Viele nutzten die Zeit im Zug, um den fehlenden Schlaf nachzuholen und andere knipsten ihre restlichen Filme voll. Letztendlich kamen wir um 18.17Uhr am bekannten Kirner Bahnhof an, wo uns unsere Eltern, Verwandten oder Bekannten freudig begrüßten.

Janina Schug & Ildiko Balacz