Gymnasium Kirn

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Bericht des Schulelternbeirats
(für den Schuljahresbericht 2012/13)

 

„Wie zufrieden sind Sie an der Schule Ihres Kindes mit der Gestaltung des
Schulgebäudes? Wie zufrieden sind Sie mit den Unterrichtsvertretungen?
Wie zufrieden sind Sie mit dem Lehrer-Eltern-Verhältnis, der Häufigkeit von Prü-
fungen oder dem AG-Angebot?“

Kommen Ihnen diese Fragen bekannt vor?

Dann gehören Sie zu den 400 Eltern, die (nach Auslosung) an der diesjährigen
AQS-Umfrage unserer Schule teilnehmen konnten. Eltern, Schüler und
Lehrer wurden von der Agentur für Qualitätssicherung (AQS) befragt.
Im Mai gab es Gespräche mit den verschiedenen Gremien und 37 Einblick-
nahmen in den Unterricht. Eine Woche später nahm der SEB an der
Ergebnispräsentation teil und das ausführliche Datenmaterial beschäftigt
uns bis heute in unseren Sitzungen, denn die eigentliche Arbeit beginnt
erst nach dem AQS-Besuch:


Es gilt, die Kriterien herauszufiltern, die eher negativ beantwortet wurden,
und mit Schülern und Lehrkräften gemeinsam geeignete Ziele und Maßnahmen
zu diskutieren und festzulegen, die die Schulqualität verbessern sollen. Dabei
zeigt sich, dass der individuellen Förderung jedes einzelnen Schülers und jeder
einzelnen Schülerin eine stärkere Bedeutung zukommen muss.

Leistungsschwächere Schüler/Innen fördern und gleichzeitig leistungsstärkere
Schüler/Innen fordern - wie kann das gelingen?

Leider lassen die Rahmenbedingungen nur sehr wenige Maßnahmen außerhalb
des regulären Unterrichts zu (ungenügende Zuteilung an Förderstunden), so
dass es den Lehrkräften einiges abverlangt, in den weiterhin großen Klassen
möglichst vielen Schülern und Schülerinnen gerecht zu werden. Sicher kann eine
Agentur für Qualitätssicherung wertvolle Impulse geben. Mir stellt sich jedoch
zunehmend die Frage, ob Politik sich nicht vorrangig um eine 100 % Unterrichts-
versorgung in kleineren Klassen mit genügend Förderstunden kümmern sollte!
Denn trotz aller Versprechungen sind wir davon immer noch weit entfernt ...


Neben dieser eher theoretischen Arbeit hat sich der SEB in diesem Schuljahr auch
wieder ganz praktisch eingebracht: Die Mitglieder zeigten Präsenz an vielen
Schulveranstaltungen wie z.B. an den Schnuppertagen und Info-Veranstaltungen
für Grundschüler, dem Elternsprechtag oder während der Anmeldezeit der neuen
5. Klassen. So konnte gleich bei einer Tasse Kaffee im Foyer eine Begrüßungs-
atmosphäre geschaffen werden, und die neuen Eltern nahmen das Gesprächs-
und Informationsangebot gerne an.


Einige Anregungen konnten in diesem Schuljahr umgesetzt werden:
So kann z.B. der aktuelle Vertretungsplan nun online abgerufen werden und es
wurde begonnen, Schulbuch-Klassensätze zu sammeln. Ziel ist es dadurch die
Rücken der Kinder zu entlasten. Wenn z.B. in den Fachräumen Bücher vorhanden
sind, können die Kinder einige schwere Bücher zu Hause lassen. Durch das Ende
des ersten Ausleihzyklus der Schulbuchausleihe haben Eltern die nicht mehr
benötigten Bücher gespendet, wofür wir an dieser Stelle herzlich danken.

Das Thema „Medienkompetenz“ ist in jedem Schuljahr aktuell, denn die
Entwicklung ist rasant: So waren im April alle Eltern zum Vortrag
„facebook, google und Co“ ins Gesellschaftshaus eingeladen.
Die Schüler hatten sich mit dem Thema parallel dazu am Vormittag beschäftigt.
Das Thema „Umgang mit Smartphone und Sozialen Netzwerken im Schulalltag“
sorgt im SEB regelmäßig für interessante Diskussionen ...


Ein Wunsch ist bis heute leider nicht in Erfüllung gegangen: Es konnte bisher keine
Schule im Ausland gefunden werden, die mit uns eine neue Schulpartnerschaft bzw.
einen regelmäßigen Schüleraustausch (wieder)aufnehmen möchte.

Im Oktober standen die SEB Neuwahlen an. Die Mitgliederzahl ist aufgrund der leicht
steigenden Schülerzahl auf 12 gewachsen. Unsere Kontaktdaten finden sich auf der
Homepage des Gymnasiums und auch über unsere Sitzungen können Sie sich dort
unter dem Stichwort „Gremien“ informieren. Allen nun ausgeschiedenen Mitgliedern
an dieser Stelle herzlichen Dank für die ehrenamtlich geleistete Arbeit!


Bedanken möchte ich mich ebenso bei allen Eltern und Schülern, die sich weiterhin
in Klassen, Stufen und Gremien engagieren. Dem Lehrerkollegium und der Schulleitung
sowie allen anderen Mitarbeitern der Schule danke ich für die konstruktive Zusammenarbeit.


„Wenn ich die Wahl hätte, würde ich meine Tochter/meinen Sohn wieder an
dieser Schule anmelden.“ Im AQS- Fragebogen stimmten 88% der Eltern
dieser Aussage zu.


Silke Dressel
(Schulelternsprecherin)

 

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Bericht des Schulelternbeirats
(für den Schuljahresbericht 2011/12)


„Der Schulelternbeirat (SEB) hat die Aufgabe, die Erziehungs-
und Unterrichtsarbeit der Schule zu fördern und mitzugestalten.
Der SEB soll die Schule beraten, ihr Anregungen geben und
Vorschläge unterbreiten“ (340 ABs.1SchulG)

Auch im vergangenen Schuljahr hat der Schulelternbeirat kontinuierlich
daran gearbeitet diesen Gesetzestext mit Leben zu füllen.

Der SEB zeigte Präsenz an vielen Schulveranstaltungen wie z.B. an
den Schnuppertagen und Info-Veranstaltungen für Grundschüler (und
deren Eltern), dem Elternsprechtag oder während der Anmeldetage
der 5.Klässler. So konnte gleich bei einer Tasse Kaffee im Foyer eine
Begrüßungsatmosphäre geschaffen werden, und der SEB kam mit
vielen Eltern ins Gespräch. Herzlichen Dank an alle die sich mit
ihrer Zeit und Mithilfe dort eingebracht haben.

Ein Thema dass den SEB wohl schon lange beschäftigte hat einen
„vorläufigen“ Abschluss gefunden: Der Parkplatz Aldi/Edeka ist nun
besser zu erreichen über einen kleinen neu angelegten Weg; die
Schüler müssen nicht mehr durch ein Blumenbeet oder über die
Straße laufen. Allerdings ist die Situation am Kreisel immer noch
unbefriedigend und teilweise gefährlich für die Schüler.

Mit der Einführung des Antolin-Programms wurde eine weitere
Anregung des SEB umgesetzt. Seit diesem Jahr haben alle Schüler
der 5. Klassen die Möglichkeit dieses Leseförderprogramm, dass
den meisten schon aus der Grundschule bekannt war, auch an
unserer Schule fortzuführen.

Schwerpunktthemen, die häufig in den Sitzungen aufgegriffen
werden, sind die individuelle Förderung der Schüler (z.B. Umgang
mit Lese-Rechtschreib-Schwäche), die Informationstechnische
Grundbildung und die Zusammenarbeit mit den Grundschulen.

Der SEB wünscht eine Wiederaufnahme des Schüleraustauschs
mit Frankreich und die Teilnahme am Projekt Medienscout, für
das die Schule sich schon mehrfach -leider erfolglos-
beworben hatte.

Zukünftig wollen wir unsere Arbeit für alle Eltern transparenter
machen indem die Sitzungsprotokolle auf der Homepage der
Schule veröffentlicht werden. Auch eine gemeinsame Sitzung
mit allen Klassen-Eltern-Vertreter/innen fand große Resonanz
und soll wiederholt werden.

Im Frühjahr wird es nach 4 Jahren erneut eine Qualitätsüberprüfung
der Schule (AQS-Besuch) geben. Zu einer guten Schulqualität gehört
auch ein Miteinander von Lehrkräften und Eltern, das im Sinne einer
Bildungs- und Erziehungspartnerschaft gelebt wird.

Dem gegenüber stehen manchmal Eltern die (besonders seit PISA)
der Schule misstrauen oder Lehrer/innen, die stöhnen: „Ich habe
einen wirklich schönen Beruf, wenn nur die Eltern nicht wären…“
(Zitat Focus 2005/19)

Unser Ziel sollte es sein sich auf Augenhöhe zu begegnen. Dies
setzt wechselseitige Öffnung, Vertrauen, Respekt und Transparenz
bei allen Beteiligten voraus und daran gilt es zu arbeiten.

So möchte ich mich bei allen Eltern und Schülern, die sich ehrenamtlich
in den verschiedenen Gremien engagieren, bedanken. Unser Dank
gilt ebenso dem Lehrerkollegium und der Schulleitung für die
konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Abschließend möchte ich sie, liebe Eltern ermutigen sich mit ihren
Kompetenzen und Fähigkeiten in die Schulgemeinschaft einzubringen
- ihre Kinder werden davon profitieren.


Silke Dressel (Schulelternsprecherin)

 

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Bericht des Schulelternbeirats 2010/2011

Das Kalenderjahr neigt sich zu Ende, Gelegenheit ein Resümee zu ziehen über
das Erreichte, über gegenwärtige Projekte, neue Initiativen und die Umsetzung
künftige Vorhaben.


Mit Unterstützung des Fördervereins war es uns möglich für die diesjährigen
Abiturienten erstmals Abiturmappen mit dem LOGO des Gymnasium Kirn
einzuführen, was künftig zur Tradition werden soll, denn wie heißt es:
,,Erinnerungen verschönern das Leben, prägen den Menschen, erwärmen das Herz".
Der Schulelternbeirat (SEB), der im Herbst 2011 neu gewählt worden ist, hat
seine Arbeit wieder an Schwerpunkten ausgerichtet, die wir in Zusammenarbeit
mit Mitgliedern des Kollegiums, der Schulleitung, der SV und der Elternschaft
verstetigen wollen. Thema des SEB bleibt weiterhin die aktuelle, teilweise
gefährliche Verkehrssituation am Gymnasium bzw. Areal Edeka/ALDI
(ungesicherte Straßenübergänge am Berger Weg und der Kallenfelser Straße).
Auch eine Beschilderung ,,Gymnasium Kirn", wie es bei der Rede anlässlich der
Amtseinführung von Frau Wendling in Aussicht gestellt wurde, wird vom SEB
weiter verfolgt.

Ein wichtiges Anliegen ist uns der,,Arbeitskreis Sucht-und Gewaltprävention", in
dem sich Mitglieder des SEB engagieren.
Erstaunlich ist mit welchem Tempo die bildungspolitischen Weichen neu
gestellt werden - ein umstrittenes G8, eine teilweise überhastet eingeführte
Ganztagsschule, eine fragwürdige MSS-Reform - Bildung als Dauerbaustelle -
Veränderungen, die Schüler, Lehrer und Eltern gleichermaßen belasten.
Beim Bildungsgipfel 2008 in Dresden haben sich Bund und Länder ehrgeizige
Ziele gesetzt - Investition für Bildung und Forschung zu steigern - Versprechen,
die bei weitem nicht erfüllt wurden, statt Investition in Bildung wird stellenweise
noch der Rotstift angesetzt, Entscheidungen, die die Leistungsfähigkeit des
gesamten Bildungssystems gefährden.

Veränderungen im Schulsystem wie z.B. Reduktion der Klassenmesszahlen,
müssen weiterhin vordringliche Aufgaben des Gesetzgebers sein und bleiben.

Unsere Kinder leben in einer Zeit, in der ständig wachsende Ansprüche an
Bildung und Erziehung gestellt werden. Auch wir Eltern sind aufgefordert,
unsere Erziehungsverantwortung neu zu überdenken, Manche Kinder kommen
mit teilweise dramatischen Lebensproblemen in die Schule, die sie nicht an der
Tür zum Klassenzimmer ablegen können. Die Schule kann diese Probleme nicht
lösen, aber sie kann sie auch nicht ignorieren; gerade hier braucht die Schule
die Unterstützung der Eltern. Eltern sind gefordert, weil ihnen per Schulgesetz
mehr Kompetenz und größere Verantwortlichkeit eingeräumt wurden.

Ich möchte Sie, liebe Eltern ermuntern, den Schulalltag mit Ihrer Kompetenz
und ihrer Kreativität gestalten zu helfen, damit Elternarbeit Ergebnisse erzielen
kann, Es gilt, weiterhin Verbesserungen anzustreben und begonnene Aufgaben
weiterzuführen.
Bedanken möchte ich mich bei allen Eltern und Schülern, die sich in Klassen,
Stufen und Gremien engagieren. Dem Lehrerkollegium und der Schulleitung
danke ich für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.

Zwar geschehen Dinge nicht von heute auf morgen, aber...
"Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun,
werden das Gesicht der Welt verändern"
(Afrikanisches Sprichwort)


Dr. Claudia Lamberth
(Schulelternsprecherin)